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OKIĆ

Zugängliches Gebiet von Okić liegt im äußersten Südosten der Samobor Berge, etwa zwanzig Kilometer südwestlich von Zagreb entfernt, auf halbem Weg zwischen Samobor und Jastrebarsko. Der markanteste Punkt dieses Gebietes ist Okić selbst, auf dessen Felsen die Altstadt gebaut wurde. Sie ist eine der ältesten mittelalterlichen Adelsstädte und durch die sehr wertvolle erhaltene romanische Architektur gekennzeichnet, die einzigartig in Kontinentalkroatien ist. Die naheliegenden Ortschaften tragen den Namen Okić wie z.B. Novo selo Okičko, Sv. Martin pod Okićem. Auf diesem Gebiet sind auch die Kirschen aus Okić bekannt.
Im Westen findet man Wälder, während auf ostlichen und südlichen Hängen Wälder in Weinberge und Obstgärten umgewandelt wurden. In den unteren Teilen, wo die Berge ins Tal übergehen, gibt es immer mehr Wiesen und Felder. Die Schönheit der Samobor Berge zeigt sich in einer einzigartigen Flora und Fauna.


Das Ethnohaus unterhalb von Okić ist wirklich sehenswert. An der Berghütte Maks Plotnikov beginnt der Wanderweg. Wer aber alpines Klettern mag, stehen hier viele Felsen rund um die Altstadt zur Verfügung.

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In trockenen und sonnigen Biotopen auf dem Steingebiet leben Schlangen und Eidechsen. Alle elf im Naturpark lebenden Arten werden durch Gesetz mit Ausnahme von zwei Arten der Giftschlangen (Sandviper und Kreuzotter) geschützt.




ETWAS INTERESSANTES...

Dragojla Jarnević war Schriftstellerin aus Karlovac im 18. Jahrhundert. Sie war die erste Frau, die Okić von der südlichen, schwierigeren Seite ohne Kletterausrüstung und noch dazu barfuß bestieg!!! Unter vielen Kletterrouten ist dieser Weg als "Dragojlina staza" ("Weg von Dragojla") bekannt.


Novo Selo Okičko entstand in einem relativ kurzen Zeitraum, nachdem eine große Katastrophe zu Ostern im Jahre 1911 das ehemalige Dorf Popov Dol betroffen hatte. Infolge von Regen, Bergrutsch und Bildung von Rissen wurde das ganze Dorf ausgelöscht. "Es blieben noch die Ruinen von Gebäuden, die Schornsteine von Holzbauten ragten in die Luft und einige Katzen saßen auf den Ruinen und wußten nicht, wohin ihre Herren weggingen."
Kaplan Ivan Stanković, Samoborski list (Zeitung), 1912.

Die Pfarrkirche der Heiligen Jungfrau Maria, das Pfarrhaus und die Kapelle des hl. Matthäus "überlebten" die Katastrophe, und in der Nähe geschah planmäßig der Ausbau einer neuen Siedlung.


Etwa 1600 keltische Münzen, sog. Samoborci, wurden in der Nähe von Podgrađe unterhalb von Okić gefunden. Die griechischen Münzen nachahmend, prägten die Kelten ihre eigenen Münzen mit der Abbildung des Kopfes von Apollon auf der Vorderseite und mit der Abbildung des Pferdes auf der Rückseite.


WIE KOMMT MAN...

mit dem Auto
Samobor - Kladje- Konšćca- Klake- Berghütte M. Plotnikov (unterhalb der Altstadt)
Samobor- Cerje- Manja Vas – Kotari – Berghütte M. Plotnikov oder von Sv. Martin oder Novo Selo Okićko