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MRZLO POLJE – GORNJA VAS

Nur wenige Kilometer von Budinjak entfernt, liegt die Ortschaft Mrzlo Polje, in einem fruchtbaren Tal, durch den sogar drei klare Gebirgsbäche fließen. Auf einem einzigen wahren Karstfeld der Bergkette, von allen Seiten her von bewaldeten Hängen umschlossen, gibt es viele Abgründe, durch die das Wasser unterirdisch abfließt.


Auf dem Weg zur Ortschaft Glušinja, ein bißchen isoliert, steht die griechisch-katholische Pfarrkirche der heiligen Peter und Paul. Ihr älteste erhaltene Teil, der Altarraum, entstand noch im 17. Jahrhundert. Der Rest der Kirche wurde später renoviert und stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Der Glockenturm wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Nur ein paar Schritte entfernt, findet man die Grundmauern der ehemaligen römisch-katholischen Kirche des hl. Laurentius aus dem 13. Jahrhundert (Teil des Lehrwegs Žumberački arheološki put).
Der Weiler Javor, auf dem Weg zu Gornja Vas, stellt einen selten erhaltenen traditionellen Komplex mit hölzernen Wohnhäusern und Wirtschaftsgebäuden wie Schweinestall und Stall dar.

U In der Ortschaft Gornja Vas, die auf dem Bergrücken liegt, öffnen sich weite Blicke auf die südliche Gipfel von Žumberak und die Ebene die Kupa entlang. Noch weiter am südostlichen Horizont bietet sich der Blick auf Petrova Gora und am südwestlichen die markante Silhouette von Klek, einem legendären Berg, wo die Hexen regieren. Im Feuerwehrhaus in Gornja Vas können Sie die Fotos des Friedhofs aus der Römerzeit anschauen, der hier gefunden wurde (Teil des Lehrwegs Žumberački arheološki putZur Kirche des hl. Michael in der naheliegenden Ortschaft Kalj brauchen Sie nur wenige Minuten zu Fuß.

  • Antički pehar
  • Pogled s Gornje vasi
  • Ljetna škola ahitekture
  • Crkva Sv. Lovro
  • Ponori

GLÄSERNE REISENDE

Zusammen mit anderen archäologischen Stücken wurden auch zerbrechliche Glasgefäße in den Gräbern aus der Römerzeit auf der Wiese unterhalb von Gornja Vas gefunden. Diese Gefäße überstanden unbeschädigt mehrere Reisen. Vor etwa 2000 Jahren kamen sie aus Norditalien, wo sie hergestellt wurden, und reisten bis zu den Kunden von Žumberak. In den letzten Jahren werden diese Gefäße oft ausgestellt. Wegen ihrer Schönheit und ihres Wertes wurden sie auch in Rom, in der Hauptstadt des ehemaligen Reiches, ausgestellt.